Finanzsystem / Finanzkrise
Beiträge zum Finanzsystem und zur aktuellen Finanzkrise
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 13:31 Uhr
Das 8000 Milliarden-Euro-Risiko
Eine gigantische Summe müssen sich die wichtigsten Industriestaaten bis 2014 neu leihen. Das Problem: Die weltweiten Zinsmärkte sind kollabiert – das Risiko einer globalen Finanzklemme war noch nie so groß wie heute.... Der größte Geldmarktplatz der Welt ist kaputt. Nein – nicht die Aktienbörse. Sondern der viel größere und wichtigere Markt für Zinspapiere. Der Handel mit Anleihen – darunter auch die inzwischen berüchtigten Staatsanleihen – umfasst allein in Deutschland 3400 Milliarden Euro pro Jahr. Und ist damit gut vier Mal so umfangreich wie alle Aktientransaktionen an der Börse. Umso schlimmer, wenn dieser wichtigster aller Märkte nicht funktioniert. Seit der Schulden- und Eurokrise können sich Staaten, Banken und Versicherungen nicht mehr ausreichend mit frischem Geld versorgen. Oder nur zu unbezahlbar hohen Zinsen – wie die Kollegen des FOCUS-Wirtschaftsressorts im aktuellen Heft analysieren. „Der Markt ist kaputt, und keiner tut etwas dagegen“ ...Refinanzierungsnöte in der Eurokrise: Das 8000 Milliarden-Euro-Risiko - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/refinanzierungsnoete-in-der-eurokrise-das-8000-milliarden-euro-risiko_aid_700807.html
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Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 10:48 Uhr
Interview mit Prof. Dr. Hans J. Bocker zur aktuellen Situation (Video)
Video siehe unten Ein exklusives Interview mit Prof. Dr. Hans J. Bocker auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse 2011 in München.Wichtige Fragen zum Thema Anlage in Edelmetallen, u.a.:- Wie sieht der Ausblick auf 2012 aus?- Goldstandard - Utopie oder Wirklichkeit?- Was kann man jetzt tun?- Gold oder Silber?
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Freitag, den 02. Dezember 2011 um 10:30 Uhr
ACHTUNG!! Schweizer Franken wurde an den Euro gekoppelt!!
Die Schweiz hat letztlich doch kapituliert und schließt ihre Währung dem Euro an. Der Schweizer Franken wird nicht mehr stärker als 1,20 Euro. Statt sicherer Hafen nun ein Teil der europäischen Esperanto-Währung? Die Schweizer müssen so geschockt sein, dass das Bergmassiv bebt. Ein Interview mit Hannes Zipfel, Vorstand und Chefökonom der VSP Financial Services AG, aufgenommen zufälligerweise in der Allianz-Arena in München am Rande einer Veranstaltung. Die anwesenden Schweizer waren übrigens alles andere als happy. Es erschüttert das Nationalgefühl der Eidgenossen, war zu hören. Vielleicht gibt es ein paar Reaktionen von Schweizer Lesern in den Kommentaren. Wozu braucht man dort jetzt eigentlich noch eine Zentralbank? Fragen über Fragen. Interview im MP3 Format anhören
Implementiert von:http://www.rottmeyer.de/schweizer-werfen-sich-der-ezb-in-die-arme/
Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 08:37 Uhr
FinansInvest: „Die Eurozone ist schon kollabiert“
Der CEO eines großen mediterranen Brokers glaubt, dass der Euro eigentlich nicht mehr existiert. Alle wüssten es - keiner wolle es jedoch laut sagen. Wieviel weiss Zafer Onat, CEO von FinansInvest, einem großen türkischen Broker, dessen Muttergesellschaft die griechische National Bank of Greece (ETE) ist? Denn seine Äußerungen im Interview mit dem Nachrichtendienst Bloomberg sind trotz der außergewöhnlichen Lage außergewöhnlich: Onat sagte, die Eurozone sei „schon kollabiert“. Die Region sei an der Kippe zu einer Bankenkrise, die die europäische Gemeinschaftswährung zerstören werde. Onat: „Ich glaube, dass die Europäische Währungsunion schon gar nicht mehr existiert. Ich denke, die Eurozone ist schon kollabiert, nur hat es noch niemand ausgesprochen. Nun befinden wir uns in des Sackgasse. Eine der größten Reservewährungen der Welt wird verschwinden.“ Natürlich ist es schwer zu beurteilen, was einen einzelnen Broker in Istanbul zu einer derart drastischen Aussage veranlasst. Stutzig macht seine Nähe zu einer großen griechischen Bank. Die Griechen befinden sich im Auge des Taifuns der Krise – man kann nicht sagen, ob sie deswegen den Überblick verloren und überraschende Einblicke ins Innenleben der EZB gewonnen haben. http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/29299/
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Montag, den 24. Oktober 2011 um 10:19 Uhr
FAZ: Endspiel um den Euro
Jetzt wollen die Politiker mit dem EFSF auch noch hebeln wie die Investmentbänker! Dann bekommt der deutsche Steuerzahler bals einen Margin Call und schwupps muss er noch ein paar Billiönchen nachschießen.... Artikel aus der FAZ: Wer die „desaströse Wirkung“ des EU-Gipfelmarathons beklagt, muss sich fragen lassen, warum er das aktuelle Euro-Krisentreffen zum Erlösungsgipfel stilisiert hat. Allein der Themenwirrwarr des Euro-Entscheidungsknäuels belegt, dass ein Gipfel allein den gordischen Knoten nicht durchschlagen kann: Auszahlung der nächsten Kredittranche und Aufstockung des zweiten Hilfspakets für Griechenland, Steigerung des Kapitalbedarfs in Hellas von 109 auf 252 oder 444 Milliarden Euro, Rekapitalisierung der europäischen Banken als Voraussetzung für den Schuldenschnitt Griechenlands, Hebelung des Euro-Krisenfonds, um Rettungsbillionen zu mobilisieren. Und dann auch noch Vorbereitung von Änderungen der EU-Verträge, um die Aufsicht über die Haushaltspolitik zu verbessern oder um Schulden zu vergemeinschaften (Stichwort „Fiskalunion“). Die EZB darf das Leben auf Pump nicht finanzieren In der Bundesregierung und auch im Bundestag steigt die Verunsicherung. Das bisherige Rettungskonzept, mit neuen Schulden hohe Altschulden zu bekämpfen, geht offenkundig nicht auf. Noch sträubt sich Berlin gegen Wünsche aus Paris und Brüssel, mit Hilfe der Geldpolitik das Versagen der Fiskalpolitiker auszubügeln. Die Europäische Zentralbank darf das Leben auf Pump nicht finanzieren; das wäre…
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