| Leserkommentare zu Gold |
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| Mittwoch, 02. September 2009 um 20:09 Uhr | |||
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Leserkommentare auf Hartgeld.com Leserzuschrift-DE - warum Gold nicht teuer ist: Immer wieder liest man in unserer „freien Presse“ dass Gold zur Zeit bei ca. $950,- überteuert wäre. Wir reden hier konkret über z.Zeit € 700,- / 1oz Krugerrand. Mit Verlaub - das ist wirklich zum totlachen! 1. Buddel bitte doch jemand mal eine Unze Gold aus der Erde aus. Wochen- oder Monate lang Schweiss, Blut und Tränen. Erstmal muss ein Ort gefunden werden. Pro Tonne Erdreich sind 3-5g AU schon viel. Das Erdreich muss mancherorts erstmal aus bis zu 1000m Tiefe heraufgeholt werden. Dann müssen die Krümel noch aussortiert, raffiniert und zu einer Münze geprägt werden. Das alles oftmals in politisch instabilen Regionen. Dann wird das Gold noch über den Handel distributiert - Also ich brauche zur Zeit als Freiberufler nur ca. 16h (nach Steuern) am Schreibtisch arbeiten – schon habe ich eine geprägte Unzen-Münze zusammen. Das soll teuer sein?? Das ist doch geschenkt!! 2. Welches andere Gut mit ähnlicher Wertdichte kann ich in der Hand halten und ist 100% schuldenfrei und wird auf der g a n z e n Welt als ähnlich wertvoll akzeptiert. Ohne besondere Echtheitsprüfung und Expertise, wie z.B. Diamanten oder Kunst?? Es gibt kein Anderes!! 3. Eine globale Schuldenblase ist gerade kurz vor dem Anstich. Eine Flucht in eine andere Währung ist zur Zeit nicht vorstellbar. Mehr gibt es meiner Meinung dazu nicht zu sagen. Leute bitte greift zu so lange der Vorrat reicht.
Immer wieder liest man in unserer „freien Presse“ dass Gold zur Zeit bei ca. $950,- überteuert wäre. Wir reden hier konkret über z.Zeit € 700,- / 1oz Krugerrand. Mit Verlaub - das ist wirklich zum totlachen! 1. Buddel bitte doch jemand mal eine Unze Gold aus der Erde aus. Wochen- oder Monate lang Schweiss, Blut und Tränen. Erstmal muss ein Ort gefunden werden. Pro Tonne Erdreich sind 3-5g AU schon viel. Das Erdreich muss mancherorts erstmal aus bis zu 1000m Tiefe heraufgeholt werden. Dann müssen die Krümel noch aussortiert, raffiniert und zu einer Münze geprägt werden. Das alles oftmals in politisch instabilen Regionen. Dann wird das Gold noch über den Handel distributiert - Also ich brauche zur Zeit als Freiberufler nur ca. 16h (nach Steuern) am Schreibtisch arbeiten – schon habe ich eine geprägte Unzen-Münze zusammen. Das soll teuer sein?? Das ist doch geschenkt!! 2. Welches andere Gut mit ähnlicher Wertdichte kann ich in der Hand halten und ist 100% schuldenfrei und wird auf der g a n z e n Welt als ähnlich wertvoll akzeptiert. Ohne besondere Echtheitsprüfung und Expertise, wie z.B. Diamanten oder Kunst?? Es gibt kein Anderes!! 3. Eine globale Schuldenblase ist gerade kurz vor dem Anstich. Eine Flucht in eine andere Währung ist zur Zeit nicht vorstellbar. Mehr gibt es meiner Meinung dazu nicht zu sagen. Leute bitte greift zu so lange der Vorrat reicht. Leserzuschrift-DE - Gold-/Silberpreise: Der Leser mit dem Kommentar ("warum Gold nicht teuer ist") hat 1.000% Recht! Gold gilt (da unverzinslich) als WertSPEICHER! Ich kann also meine Arbeitskraft über die Jahre (Jahrhunderte!) speichern. Von Wertschwankungen in Relation zu essentiellen Gütern sehe ich einmal ab. Man kann heute noch gut sehen, dass die Arbeitskraft von UrOpa in alter (Gold)Reichsmark ungefähr den gleichen Stundensatz hat, wie heute eine Arbeitsstunde. Unterschiede gibt es da - damals wie heute - nach Bildungsstand, bzw. Wichtigkeit des Jobs. Ein Hilfsarbeiter bekommt immer weniger als ein Ingenieur oder Arzt. Ein Hilfsarbeiter, Studentenjob oder ähnliche "einfache" Tätigkeit wird pro Monat voller Arbeit mit ca. 2 Unzen Gold vergütet: Heute: 8 Euro die Stunde, 44 Stunden die Woche, 4 Wochen im Monat = 1.408 Euro => entspricht ca. 2 Uz. UrOpas Zeiten, 1900: ca. 111 Goldmark Monatslohn im Bergbau (Quelle: chroniknet.de) - 10 Goldmark enthalten 3,5842 g Feingold. Monatslohn also: knapp 40 Gramm Gold oder auch 1,28 Uz. Wenn man bedenkt, dass heutzutage deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben vom Lohn abgehen, um zum Nettolohn zu kommen, hat sich über die letzten 100 Jahre im "goldgewichteten" Arbeitslohn nicht viel getan. Und dass, obwohl inzwischen deutlich mehr Gold aus den Minen zu Tage gefördert wurde! JETZT Kommt's - der Brückenschlag zu meinem Vorkommentator: Die Sozialos schreien jetzt wohl wegen der ungerechten, ausbeuterischen Vergütung des Afrikaners - ich aber sage (wie mein Vorredner): Gold ist im Vergleich zu unserer Arbeitskraft viiiel zu günstig! Hier nochmal mein Vergleich in Kürze: Eine Stunde menschlicher Arbeit ist eine Stunde Arbeit (vor 100 Jahren, in Afrika und hier bei uns). Und: Eine Unze ist eine Unze ist eine Unze...!
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