Inflation & Deflation
Diese Informationen stellt www.goldsilber.org zur Verfügung
Wahre Inflation im Euroraum
2003
2004
2005
2006
2007
1Q.08
2Q.08
Wachstum €-Geldmenge:
6,9%
6,5%
7,5%
9,6%
11,2%
11,3%
10,0%
Realwachstum BIP EWU:
0,7%
2,1%
1,3%
2,7%
2,6%
2,2%
1,5%
Wahre Inflation:
6,2%
4,4%
6,2%
6,9%
8,6%
9,1%
8,5%
In jedem Lexikon kann man unter "Inflation" Definitionen wie etwa "Anstieg der Geldmenge pro Bruttosozialprodukt-Einheit" nachlesen, d.h. man berechnet die Inflation, indem man vom Geldmengenwachstum (M3) das Wachstum der Volkswirtschaft abzieht.
Grafisch kann man dies sehr schön in Form einer Waage veranschaulichen (bitte Bild anklicken für eine größere Darstellung):
Wächst die Geldmenge stärker als das Angebot von Waren und Dienstleistungen, steigt der Preisindex, d.h. der Wert des Geldes nimmt ab. In unserer Faustformel "Inflation = Geldmenge minus Wachstum" wird die Umlaufgeschwindigkeit (die die Geldmenge faktisch noch weiter erhöht) nicht berücksichtigt, sodass es sich um eine konservative Näherung handelt.
Wie sehr die Geldmenge seit den 70er-Jahren wächst, kann man anhand der Papiergeldreserven aller Zentralbanken ersehen (weltweit akkumuliert, Quelle: yardeni.com).
Die Geldmenge M3 des US-Dollars wird seit März 2006 nicht mehr von der US-FED veröffentlicht. Eine amerikanische Investorengruppe berechnet daher die M3-Entwicklung aus den Einzelkomponenten, die ihrerseits noch veröffentlicht werden (zur Vergrößerung bitte Bild anklicken).
Aus diesem Chart ist ersichtlich, daß die Inflationierung des Dollars weiterhin anhält. Die Definition eines Warenkorbes zur Berechnung der Inflation ist volkswirtschaftlich falsch (Stichworte Zusammensetzung und Gewichtung der Waren, hedonische Bereinigungen, etc.). Der Preis von Gold und Gas z.B., gemessen in staatlicher Papierwährung, zeigt eine deutliche Korrelation zur umlaufenden Geldmenge und belegt daher die These der wahren Inflation.
Quellen:


Wachstum €-Geldmenge M3: Monatsberichte Europäische Zentralbank


Realwachstum BIP in der Europäische Währungsunion (EWU):
Monatsberichte Deutsche Bundesbank
Grundthese:
Jede Investition, die derzeit weniger Rendite erwirtschaftet als die wahre Inflation, verringert Ihre Kaufkraft. Obwohl sie keine Zinsen erwirtschaften, erhalten Edelmetalle hingegen Ihre Kaufkrauft.
Faustformel Inflationsberechnung:
Geldmengenwachstum - Wirtschaftswachstum = Inflation (Geldentwertung)
Beispiel Euroraum 2006:
Geldmengenwachstum 9,6% - Wirtschaftswachstum 2,7% = Realinflation von 6,9%!
Seit der Euroeinführung wurde die Geldmenge um 77% ausgeweitet. Daraus resultiert eine Inflation von 50%! (Stand 2007)
Die weltweit vorhandene Geldmenge hat sich seit den 70er Jahren expotenziell erhöht. Sie ist sehr viel schneller gewachsen als die Wirtschaft. In den letzten 30 Jahren hat sich die Wirtschaft vervierfacht - die Geldmenge vervierzigfacht. Es besteht ein enormes Abwertungspotenzial gegenüber realen Wirtschaftsgütern.
Weiterhin ist unser heutiges Papiergeld faktisch völlig ungedecktes, beliebig druckbares Monopolygeld. Die Werthaltigkeit unserer heutigen Währungen basiert ausschließlich auf dem Vertrauen in die extrem verschuldeten Industriestaaten, vor allem auf dem blinden Vertrauen in den US Dollar! „Papiergeld“ ist also als Wertaufbewahrungsmittel völlig ungeeignet.
Eine Anlage, welche die Realinflation nicht ausgleicht, ist langfristig ein Verlustgeschäft.
Historische Beispiele für Hyperinflationen:
Diese Informationen stellt www.goldsilber.org zur Verfügung
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 1Q.08 | 2Q.08 | |
| Wachstum €-Geldmenge: | 6,9% | 6,5% | 7,5% | 9,6% | 11,2% | 11,3% | 10,0% |
| Realwachstum BIP EWU: | 0,7% | 2,1% | 1,3% | 2,7% | 2,6% | 2,2% | 1,5% |
| Wahre Inflation: | 6,2% | 4,4% | 6,2% | 6,9% | 8,6% | 9,1% | 8,5% |
In jedem Lexikon kann man unter "Inflation" Definitionen wie etwa "Anstieg der Geldmenge pro Bruttosozialprodukt-Einheit" nachlesen, d.h. man berechnet die Inflation, indem man vom Geldmengenwachstum (M3) das Wachstum der Volkswirtschaft abzieht.
Grafisch kann man dies sehr schön in Form einer Waage veranschaulichen (bitte Bild anklicken für eine größere Darstellung):

Wächst die Geldmenge stärker als das Angebot von Waren und Dienstleistungen, steigt der Preisindex, d.h. der Wert des Geldes nimmt ab. In unserer Faustformel "Inflation = Geldmenge minus Wachstum" wird die Umlaufgeschwindigkeit (die die Geldmenge faktisch noch weiter erhöht) nicht berücksichtigt, sodass es sich um eine konservative Näherung handelt.

Die Geldmenge M3 des US-Dollars wird seit März 2006 nicht mehr von der US-FED veröffentlicht. Eine amerikanische Investorengruppe berechnet daher die M3-Entwicklung aus den Einzelkomponenten, die ihrerseits noch veröffentlicht werden (zur Vergrößerung bitte Bild anklicken).
Aus diesem Chart ist ersichtlich, daß die Inflationierung des Dollars weiterhin anhält. Die Definition eines Warenkorbes zur Berechnung der Inflation ist volkswirtschaftlich falsch (Stichworte Zusammensetzung und Gewichtung der Waren, hedonische Bereinigungen, etc.). Der Preis von Gold und Gas z.B., gemessen in staatlicher Papierwährung, zeigt eine deutliche Korrelation zur umlaufenden Geldmenge und belegt daher die These der wahren Inflation.
Quellen:
| Wachstum €-Geldmenge M3: Monatsberichte Europäische Zentralbank | |
| Realwachstum BIP in der Europäische Währungsunion (EWU): Monatsberichte Deutsche Bundesbank |
Jede Investition, die derzeit weniger Rendite erwirtschaftet als die wahre Inflation, verringert Ihre Kaufkraft. Obwohl sie keine Zinsen erwirtschaften, erhalten Edelmetalle hingegen Ihre Kaufkrauft.
Faustformel Inflationsberechnung:
Geldmengenwachstum - Wirtschaftswachstum = Inflation (Geldentwertung)
Beispiel Euroraum 2006:
Geldmengenwachstum 9,6% - Wirtschaftswachstum 2,7% = Realinflation von 6,9%!
Historische Beispiele für Hyperinflationen:


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- Der Goldstandard (3)
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