Deadly Dust - Todesstaub: Uran-Munition und die Folgen
Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo.
Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.
Der deutsche Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet ihn und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt.
Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft.
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Am 2. Dezember 2008 gehörte zur Agenda der Vollversammlung der UNO ein Antrag auf Ächtung von Uranmunition. Das Ergebnis war beeindruckend: 141 Nationen forderten, gestützt auf die internationale Rechtslage, die Herstellung, Verbreitung und Anwendung von Uranmunition und Uranwaffen künftig zu verbieten. Dass die Atommächte Frankreich, Großbritannien, Israel und die USA dagegen votierten, überraschte nicht; Russland enthielt sich der Stimme und China blieb der Abstimmung fern. Eine Resolution erging an die verantwortlichen UN-Organisationen, die gesundheitlichen Folgen zu überprüfen. Uranmunition dient nicht der Sicherheit, sie gefährdet die Sicherheit.
Damit, so der Völkerrechtler Manfred Mohr, sollten die umstrittenen Arsenale eigentlich Thema der jährlichen Sicherheitskonferenzen in München sein. Waren sie nicht, denn dort bestimmt weitgehend die NATO das Programm. Eine weltweite Koalition blickt daher auf den neuen Konferenzleiter, Botschafter Wolfgang Ischinger, und erhofft sich einen neuen Wind. Einen Wind, der nicht mehr Nanostaub aus radioaktivem Schwermetall übers Land weht, sondern einen Wind, der den Mantel des Vertuschens und Verschweigens hochbläst.
Eine Dokumentation von dem redlichen Frieder Wagner aus dem Jahre 2006.
Warum der Einsatz von Uranmunition und Uranbomben ein Kriegsverbrechen ist.
Eine Beweis- und Faktensammlung und
Warum Regierungsstudien zur Uranmunition oft nur Gefälligkeitsarbeiten sind.
http://www.steinbergrecherche.com/200... (.pdf; 0,33 MB)
Frieder Wagner
Journalist und Filmemacher in Köln
Weitere wichtige! Informationen (DVD, Frieder Wagner, Horst Günther): http://goo.gl/nJUn, http://goo.gl/a7p3, http://goo.gl/9BhR,http://goo.gl/reZl, http://goo.gl/1syS, http://goo.gl/JTbF,http://goo.gl/Wq9I, http://goo.gl/C6CO, http://goo.gl/2A6l,http://goo.gl/exT6, http://goo.gl/INHJ, http://goo.gl/LYRw,http://goo.gl/xg6W
Syrien aktuell: Die Schlacht um Syrien – Video-Reportage von der Front
Syrien aktuell: Die Schlacht um Syrien – Video-Reportage von der Front
Geschrieben von Maria Lourdes - 29/09/2012
Wenn Kriegsspiele Wirklichkeit werden: Vorbereitungen auf einen Iran-Angriff
Wenn Kriegsspiele Wirklichkeit werden: Vorbereitungen auf einen Iran-Angriff
Prof. Michel Chossudovsky
Vor dem Hintergrund anhaltender Kriegsspiele auf beiden Seiten sind bewaffnete Feindseligkeiten zwischen der von den USA und Israel angeführten Koalition und dem Iran nach Einschätzung israelischer Militärexperten »gefährlich nahegerückt«.
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Es ist über die Umgruppierung von zuvor in Afghanistan und dem Irak stationierten Soldaten hinaus zu großangelegten Truppenverlegungen in Richtung Mittlerer Osten gekommen.
9.000 amerikanische Soldaten wurden nach Israel verlegt, um dort an dem, wie es in der israelischen Presse heißt, größten gemeinsamen Luftverteidigungsmanöver der israelischen Geschichte teilzunehmen. Erklärtes Ziel dieses Manövers ist es, die zahlreichen israelischen und amerikanischen Luftverteidigungssysteme, vor allem das »Arrow«-System, [unter Einsatzbedingungen] zu testen. Dieses israelische Raketenabwehrsystem (hebräischer Name: »Chetz«) wurde mit amerikanischer Hilfe entwickelt und soll insbesondere iranische Boden-Boden-Raketen abfangen.
Ende Dezember begann der Iran mit seinem zehntägigen Marinemanöver Velayst 90 in der Straße von Hormus (24.12.2011 bis 02.01.2012) sein eigenes »Kriegsspiel«.
Raketenabwehrübungen und Marinemanöver finden gleichzeitig statt. Während Israel und die USA größere Marinemanöver im Persischen Golf vorbereiten, kündigte Teheran umfangreiche Seemanöver für Februar an.
In der Region entfaltet sich eine beeindruckende Massierung von Soldaten und modernen Waffen- und Verteidigungssystemen.
Israel ist in der Zwischenzeit praktisch zu einem amerikanischen Militäraußenposten geworden. Die amerikanischen und israelischen Kommandostrukturen werden, begleitet von engen Konsultationen zwischen dem Pentagon und dem israelischen Verteidigungsministerium, integriert. Auch nach Beendigung der Manöver soll eine erhebliche Anzahl amerikanischer Soldaten in Israel stationiert bleiben.
Letztendlich ist Israel zu einer amerikanischen Schachfigur geworden.
Das israelische Volk ist das heimliche und verschwiegene Opfer der ehrgeizigen amerikanischen Bestrebungen, die auf eine Eroberung und »Rekolonisierung« – unter amerikanischem Mandat – des anglo-persischen Erdölimperiums hinauslaufen.
Die historische Entwicklung und Vorgeschichte der Kriegsplanung: »Kurzfristiger Kriegsschauplatz Iran« (Theater Iran Near Term, TIRANNT)
Die historische Entwicklung und Vorgeschichte der Kriegsplanung, zu der auch Kriegsspiele und Kriegssimulationen gehören, sind für das Verständnis der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Persischen Golf unverzichtbar. Aktive Kriegsvorbereitungen gegen den Iran (unter Einbeziehung und Mitwirkung Israels und der NATO) wurden bereits im Mai 2003 nur einen Monat nach der Invasion und Besetzung des Iraks begonnen. Man muss sich klarmachen, dass von Beginn dieser Kriegsvorbereitungen an von amerikanischen Planern auch das Szenario eines Dritten Weltkriegs ins Auge gefasst wurde.
Eine Eskalation wurde in den Simulationen und den Kriegsspielen als feste Voraussetzung verankert.
Darüber hinaus wurde der Krieg gegen den Iran als Bestandteil eines »Global Strike«-Plans [das heißt als Teil einer Militärstrategie, die ein rasches, weltweites militärisches Eingreifen auch unter Einbeziehung von Atomwaffen und »neuartigen Waffen« vorsah] gesehen und geplant, zu dem auch die zentralisierte militärische Entscheidungsfindung und Koordination durch das US StrategicCommand (USSTRATCOM, das Regionalkommando, das für die gesamten Atomstreitkräfte aller Teilstreitkräfte der USA verantwortlich ist) gehören. 2003 wurden dann in einem Strategiedokument mit dem Namen »CONPLAN 8022« wesentliche Grundzüge dieser Doktrin ausgearbeitet. Der operationelle CONPLAN 8022 wird als »ein aktiver Plan« beschrieben, den Marine und Luftwaffe in konkrete »Angriffskonzepte und -planungen für ihre U-Boote und Bomber umsetzen«.
Im Mai 2003 wurde dann als Simulation ein Szenario großangelegter Luftangriffe auf den Iran mit der Bezeichnung »Theater IranNear Term« (TIRANNT) durchgespielt. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass zahllose Simulationen und Kriegsspiele immer noch der Geheimhaltung unterliegen.
In diesem Simulationsszenario wurden einige tausend [Angriffs-]Ziele im Iran als Teil eines Blitzkriegsangriffs nach dem Prinzip »Schrecken und Ehrfurcht« (»Shock and Awe«) ausgewählt. (Die Analyse in diesem Abschnitt basiert auf meinem früheren Artikel Theater Iran Near Term, der am 21. Februar 2007 auf der Internetseite Global Research veröffentlicht wurde.)
»Bereits als die amerikanischen Streitkräfte Anfang 2003 kurz vor dem Krieg mit dem Irak standen, hatte die Armee damit begonnen, die Optionen für einen umfassenden Krieg gegen den Iran zu erarbeiten. Diese Analyse mit der Bezeichnung TIRANNT, was für ›Theater Iran Near Term‹ stand, war mit einem Scheinszenario einerInvasion durch Marineinfanteristen und einer Simulation der iranischen Raketenstreitkräfte verbunden. Die amerikanischen und britischen Planer führten etwa zur gleichen Zeit ein Kriegsspiel in der Region des Kaspischen Meers durch. Bush wies das Strategische Kommando der USA (USSTRATCOM) an, einen›Global Strike‹-Kriegsplan für einen Angriff gegen die iranischenMassenvernichtungswaffen auszuarbeiten. All dies wird dann letztlich in einen neuen Kriegsplan für ›größere Kampfhandlungen‹ gegen den Iran einfließen, der nach Angaben von dem Militär nahestehenden Quellen bereits in Entwurfsform vorliegt.
… Die Planungsstäbe der Armee und des US-Zentralkommandos haben im Rahmen von TIRANNT sowohl kurzfristige als auch auf Jahresfrist bezogeneKriegsszenarien gegen den Iran entwickelt, die alle Bereiche größererKampfhandlungen von der Mobilisierung und dem Einsatz der Streitkräfte biszu stabilisierenden Maßnahmen in der Nachkriegszeit nach einemRegimewechsel einbezogen.« (William Arkin, »The Pentagon Preps for Iran«, in:Washington Post, 16. April 2006, Hervorhebungen vom Autor)
Die TIRANNT-Simulationen unterscheiden sich aber in zwei wichtigen Aspekten von früheren (das heißt, vor 2003 konzipierten) Kriegsszenarien: 1. Sie erfolgten parallel zum Irakkrieg, und 2. entspricht die Blitzkriegsvoraussetzung, die TIRANNT zugrunde liegt, denjenigen Vorgaben, die für die intensiven Luftangriffe gegen den Irak vom März 2003 verantwortlich waren.
Die Luftangriffsszenarien im Rahmen von TIRANNT beschränken sich demnach nicht auf so genannte »chirurgische Schläge« gegen die iranischen Nukleareinrichtungen. Sie schließen ebenso ein »Invasionsszenario«, den Einsatz von Marineinfanteristen sowie die »Mobilisierung und den Einsatz von Streitkräften zu stabilisierenden Maßnahmen in der Nachkriegszeit nach einem Regimewechsel« ein.
Die Bewertung dieser Kriegsspiele ist für die Beurteilung der jüngsten Entwicklungen am Persischen Golf von entscheidender Bedeutung, weil sie darauf verweist, dass es im Falle eines Angriffs auf den Iran praktisch unvermeidlich zu umfassenden und langanhaltenden Luftangriffen und einem Bodenkrieg kommen würde.
Wie Arkin bestätigte, begann die aktive Phase der militärischen Planungen in Bezug auf den Iran im März 2003, als »die Theoretiker und Geheimdienstspezialisten die Daten zusammentrugen, wie sie für eine großangelegte Szenarioanalyse (die sich auf die Größenordnung eines Kriegsschauplatzes bezog) für den Iran erforderlich ist.« (siehe dazu: Arkin, a.a.O.) Im Oktober 2003 waren unterschiedliche Kriegsszenarien für einen Krieg gegen den Iran ausgearbeitet worden:
»Die amerikanische Armee, die Marine, die Luftwaffe und die Marineinfanteristen verfügten alle über ausgearbeitete Pläne für Kampfeinsätze und verbrachten vier Jahre mit dem Bau von Stützpunkten und Übungen für die ›Operation iranische Freiheit‹. Der neue USSTRATCOM-Chef Admiral Fallon hatte computergestützte Planungen unter dem Namen TIRANNT (Theatre Iran Near Term) übernommen.« (New Statesman, 19. Februar 2007)
In diesem Zusammenhang ist interessant, dass zeitgleich zur Umsetzung von TIRANNT 2004 die Lieferung von Rüstungsgütern und Waffensystemen an Israel aufgestockt wurde.
Militärbündnisse und die Simulation des Dritten Weltkriegs
Das Szenario eines Dritten Weltkriegs wurde seit der Zeit des Kalten Kriegs in zahllosen Simulationen und Planspielen kriegerischer Auseinandersetzungen durchgespielt. Wir verfügen über keine detaillierten Kenntnisse der geopolitischen Grundannahmen – wie eine Analyse der wichtigsten Kriegsteilnehmer, der Bündnisse und so weiter –, die den TIRANNT-Szenarien zugrunde liegen. Aber aus den verfügbaren Informationen lässt sich ablesen, dass die Simulationen auf einen offenen Krieg (Luftangriffe und Bodenoperationen) gegen den Iran hinausliefen, ohne allerdings mögliche Reaktionen der Verbündeten des Irans, vor allem Russlands und Chinas, zu berücksichtigen.
Im Jahr 2006 startete das Pentagon eine weitere Reihe von Simulationen mit der BezeichnungVigilant Shield 07, die von September bis Dezember 2006 durchgeführt wurden. Diese Simulationen beschränkten sich nicht auf einen einzelnen Kriegsschauplatz im Mittleren Osten wie im Falle von TIRANNT (Iran), sondern schlossen auch Russland, China und Nordkorea ein.
Das Vigilant Shield 07 zugrundeliegende Kernkonzept lautet »Global Strike« (»Weltweiter Schlag«). Vor dem Hintergrund der jüngsten Kriegsvorbereitungen gegen den Iran sollten die für den Ausbruch des Konflikts verantwortlichen Faktoren und Entwicklungen in den Kriegssimulationen von Vigilant Shield 07 sehr genau untersucht werden. Denn sie spiegeln die amerikanische Außenpolitik und Militärdoktrin der Regierungen Bush und Obama wider. Im Rahmen von VigilantShield 07 gehören Irmingham [Iran], Nemazee [Nordkorea], Ruebek [Russland] und Churya[China] zu den erklärten Feinden Amerikas.
Bei Vigilant Shield 07 handelt es sich um ein Szenario eines Dritten Weltkriegs, in dem Nordkorea eine aktive und aggressive Rolle spielt.
Die Modelle und Simulationen gehen von der Annahme aus, dass der Iran eine nukleare Bedrohung darstellt und dass Russland und Nordkorea – die mit dem Iran verbündet sind – Amerika angreifen wollen. Die USA und ihre Verbündeten reagieren darauf mit einem präemptiven (Verteidigungs-) Krieg. China ist in den Simulationen zwar als Bedrohung und Feind Amerikas beteiligt, ist aber bei den Angriffen auf Amerika nicht direkt beteiligt.
Die Kriegssimulationen beginnen zeitgleich mit einem gemeinsamen Luftverteidigungsmanöver des Irans und Russlands, auf das ein Kernwaffentest Nordkoreas folgt. Auch ein Terroranschlag in den USA ist in Vigilant Shield 07aufgrund der Annahme aufgeführt, dass die »Schurkenstaaten« der »Achse des Bösen« »nichtstaatliche« Terrororganisationen unterstützen. Darüber hinaus versucht man, Russland und den Iran auf der diplomatischen Ebene und über Medienkampagnen zu diskreditieren.
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass das Durchspielen derartiger Kriegsszenarien, in denen Amerika angegriffen wird, auch als internes Propagandainstrument gegenüber den höheren Rängen des Militärs, der Geheimdienste und beteiligter Regierungsbehörden gedacht ist, um in diesen Kreisen eine unerschütterliche Zustimmung zur Doktrin präemptiver Kriege dahingehend zu erreichen, dass die Bedrohung der »amerikanischen Heimat« real und daher präemptive Kriegsführung, auch unter Einsatz von Atomwaffen, als Instrument der Friedenserhaltung gegen »Schurkenstaaten« gerechtfertigt sei. Zudem trage diese Art der Friedenspolitik mittels präemptiver Kriegsführung zur Erhöhung und Bewahrung der weltweiten Sicherheit bei.
Irmingham [Iran], Nemazee [Nordkorea], Ruebek [Russland] und Churya [China]
Einzelheiten und Ablaufplanung (Hervorhebungen vom Autor):
» Der Weg in den Konflikt (RTC): 11. September bis 15. Oktober 2006
- Erste Anzeichen und Warnung zu Anreicherungsprogrammen Irminghams
- Erste Anzeichen für eine Beteiligung Ruebeks und Irminghams
- Anzeichen und Warnungen zu Ruebek, Einsatz von U-Booten der amerikanischen Pazifikflotte [PACFLT]
- Erste Anzeichen und Warnung zu Interkontinentalraketen Nemazees
- Erste Anzeichen und Warnung zu MHLD [vermutlich militärische Heimatverteidigung]
- Strategische Operationen im Rahmen Informationstechnischer Kriegsführung [IO,Internetkriegsführung] gegenüber Ruebek und Churya
- Ruebek und Irmingham veranstalten ein gemeinsames Luftverteidigungsmanöver.
Phase Eins / Einsatz: 4. bis 8. Dezember
- Aktivitäten der Schurkenstaat-LRA (»Long Range Aviation«, LRA, bezieht sich auf die Einheiten der russischen Luftwaffe, die ähnlich wie das amerikanische Strategic AirCommand für Angriffe mit Nuklearwaffen auf sehr entfernte Ziele verantwortlich sind) im Zusammenhang mit dem Abschuss konventioneller luftgestützter Marschflugkörper
- Anhaltende Beobachtung und Überwachung der strategischen Lage
- Anhaltende Beobachtung und Überwachung der Lage in Nemazee
- Mögliche Atomwaffentests
- Wahrscheinliche Vorbereitung von Interkontinentalraketen [auf den Abschuss]
- Anhaltende Beobachtung und Überwachung der MHLD
- Fünf VOIs (Unter »Vessel of Interest«, VOI, versteht man Schiffe, die besondere Aufmerksamkeit verdienen, weil man zum Beispiel vermutet, dass sie Gefahrenstoffe transportieren oder an kriminellen oder anderen gefährlichen Aktivitäten beteiligt sind.)
- VOIs mit chinesischer Flagge in einem holländischen Hafen verstärken Bedrohung fürRaketenabwehrsystem in Fort Greely [Startplatz für Raketenabwehrsysteme in Alaska]
- Anhaltende Beobachtung und Überwachung der Informations [-technischen] Operationen (IO)
- Nemazee startet am 8. Dezember eine Trägerrakete (SLV).
Phase Zwei (noch 42 Tage bis zum Beginn):
- Nemazee verlagert weitere Interkontinentalraketen an die Abschusseinrichtungen.
- Flugzeuge führen von RMOBs (den wichtigsten russischen Operationsbasen) aus Langstrecken-Navigationsflüge durch.
- Auf den RMOBs sind Aktivitäten im Zusammenhang mit nuklear bestückten Marschflugkörpern vom Typ AS-15 zu beobachten.
Noch 41 Tage:
- Nemazee trifft an Startplatz 2 weitere Startvorbereitungen für Interkontinentalraketen.
Noch 40 Tage:
- Aktivitäten in den Atomtest-Einrichtungen in Nemazee
Noch 35 Tage:
- Außenministerium spricht Reisewarnungen aus.
Noch 30 Tage:
- Ruebek: LRA beordert Flugzeuge nach Anadyr und Workuta.
Phase Zwei (noch 30 Tage):
- Vorgehen Ruebeks wird international zunehmend verurteilt.
- Ruebek setzt Unterseeboote ein.
Noch 20 Tage:
- Nemazee beruft Reservisten ein.
Noch 14 Tage:
- DOS verringert Ablaufplanung.
Noch 13 Tage:
- Ruebek schließt Botschaft in Washington.
Noch elf Tage:
- Nemazee betankt weitere Interkontinentalraketen.
- Der ruebekische Präsident warnt in einer Erklärung vor einem möglichen Angriff der USA.
Phase Zwei (nochzehn Tage):
- Der amerikanische Präsident spricht vor dem Kongress über die War Power Resolution.
Noch sechs Tage:
- Ruebeks Präsident bezeichnet die Situation als »sehr ernst«.
Noch fünf Tage:
- Aktivitäten im Zusammenhang mit konventionell bestückten Marschflugkörpern (CALCM) in Anadyr, Workuta und Tiksi
- Ruebek: SS-25-Raketen (mobile nuklear bestückte Interkontinentalraketen) werden außerhalb ihrer Garnisonen eingesetzt.
- Nemazee bereitet weitere Interkontinentalraketen auf wahrscheinlichen Abschuss vor.
Noch vier Tage:
- Flugzeuge aus Ruebek dringen in die äußere Luftverteidigungs-Identifizierungszone (ADIZ) ein.
- Im Verlauf dieses Eindringens kommt es in der Luft zu einem Zusammenstoß mit NORAD-Kampfflugzeugen.
Phase Zwei (noch vier Tage):
- Ausrichtung und Höhe der Flugbahn der startbereiten Interkontinentalraketen Nemazees bedrohen die USA.
Noch drei Tage:
- Bemühungen der NATO zur Beilegung der Krise scheitern.
- Amerikanischer Botschafter in Ruebek wird zu Konsultationen zurückbeordert.
- Amerikanischer Präsident hält Rede an die Nation.
Noch zwei Tage:
- Führungskader Nemazees suchen neue [sichere] Quartiere auf.
Noch einen Tag:
- Ruebek verweist die amerikanischen Diplomaten des Landes.
Phase Zwei / Ausführung: 10. bis 14. Dezember
- Anzeichen und Warnungen vor Angriffen
- Bevorstehender Terroranschlag auf das Pentagon lässt Inkrafttreten der Notfallpläne zur Aufrechterhaltung der Arbeit des Pentagon (COOP) ratsam erscheinen.
- Nemazee greift USA mit zwei Interkontinentalraketen an.
- Ruebek führt begrenzten strategischen Angriff auf die USA durch.
- Erste Welle: acht Tupolew-95 (NATO-Kodename: Bear), Störung der Verteidigungsmaßnahmen mit konventionell bestückten Marschflugkörpern
- Zweite Welle: begrenzte Angriffe mit Interkontinental- und U-Boot-gestützten ballistischen Raketen
Start zweier Interkontinentalraketen (ein Einschlag im Operationszentrum im Cheyenne Mountain; eine Fehlfunktion)
Zwei U-Boot-gestützte ballistische Raketen werden in Küstennähe gestartet (ein Einschlag in der geheimen unterirdischen Militäreinrichtung im Bunker Raven Rockan der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Maryland und Pennsylvania; eine Fehlfunktion)
Drei Tupolew-95 von verstreuten Basen setzen luftgestützte Marschflugkörper gegen den Luftwaffenstützpunkt Eielson und gegen Einrichtungen der kanadischen NORAD in Cold Lake (Alberta) ein.
- USA führen begrenzte Vergeltungsschläge gegen Ruebek durch.
Phase Zwei / Durchführung:
- Ruebek bereitet weiteren Angriff auf die USA vor.
- Dritte Welle: Vorbereitungen für zusätzliche strategische Angriffe
Neuausrichtung einer Interkontinentalrakete, kein Abschuss
Abschussvorbereitung dreier U-Boot-gestützter Marschflugkörper in Küstennähe, kein Abschuss
Sechs Tupolew-95, Start und Rückkehr zum Stützpunkt, sechs luftgestützte Marschflugkörper, kein Abschuss«
[Quelle: Northern Command und William Arkin]
Gleichgültigkeit der westlichen Öffentlichkeit
Die Gleichgültigkeit der westlichen Öffentlichkeit, einschließlich von Teilen der amerikanischen Friedensbewegung, ist erschreckend und beunruhigend. Bisher wurden auf politischer Ebene noch keine Bedenken angesichts der zu erwartenden Folgen eines Angriffs seitens der USA, der NATO und Israels, möglicherweise unter Einsatz amerikanischer und/oder israelischer Atomwaffen, auf ein Land, das selbst nicht über Kernwaffen verfügt, erhoben.
Zudem soll die Öffentlichkeit glauben gemacht werden, dass der Krieg auf »chirurgische Schläge« gegen die iranischen Nukleareinrichtungen beschränkt bleibe, und dass sich weder Russland noch China einmischen würden.
Der Krieg gegen den Iran und die damit verbundenen Gefahren einer Eskalation sind auf den Titelseiten der Nachrichtenmedien kein Thema. Die etablierten Medien vermeiden tiefergehende Analysen und Diskussionen über die Folgen derartiger Kriegspläne.
Das Fehlen einer öffentlichen Wahrnehmung dieser Gefahren, die Gleichgültigkeit der Friedensbewegung und die Schwäche organisierter gesellschaftlicher Bewegungen erhöhen unvermeidlich die Gefahr, dass dieser Krieg tatsächlich Realität wird und es zu dem Undenkbaren kommt: einem nuklearen Holocaust in weiten Teilen des Nahen und Mittleren Ostens sowie Zentralasiens mit Millionen ziviler Opfer.
Man sollte noch darauf hinweisen, dass es auch ohne den Einsatz von Kernwaffen zu einem nuklearen Albtraum kommen könnte. Die Bombardierung der kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen des Irans mit konventionellen Waffen könnte zu einer katastrophalen nuklearen Verseuchung vom Ausmaß Tschernobyls und Fukushimas führen.
Büso - Wir befinden uns de facto bereits im Kriegszustand. Erst Iran und dann?
Gaddafis Alltag: Ein Insider packt aus
Gaddafis Alltag: Ein Insider packt aus
Gerhard Wisnewski:
Wer war der am 20. Oktober 2011 von »Rebellen« gelynchte Muammar al-Gaddafi wirklich? War er tatsächlich ein skrupelloser »Diktator«, wie die westliche Propaganda behauptet? Oder doch ein treusorgender libyscher Revolutionsführer, wie er sich selbst gerne sah? Im Dezember 2011 packte ein echter Insider aus. In einem Interview für das serbische Fernsehen gewährte Gaddafis langjähriger Küchenchef authentische Einblicke in das Leben des Revolutionsführers. Ein Interview, das man hierzulande natürlich nicht zu sehen bekam…
Warum ausgerechnet das serbische Fernsehen? Nun – ob man’s glaubt oder nicht, aber erstens war der Koch des libyschen »Diktators« Gaddafi Serbe. Zweitens verlor auch Serbien beziehungsweise Jugoslawien seinen Staatschef Milošević durch einen NATO-Krieg und professionell angezettelte Massendemonstrationen, woraus schließlich eine ganze Revolutionsindustrie hervorging, die ihre Produkte in alle Welt »exportierte«. Von der serbischen Umsturzorganisation Otpor! wird behauptet, dass sie bereits in fast 40 Staaten aktiv geworden sei und Rebellionen herbeigeführt habe. Auch deshalb dürfte Gaddafis Schicksal in Serbien von Interesse sein. Schließlich kam auch der serbische »Diktator« Milošević nach einem NATO-Krieg gegen sein Land ums Leben – und zwar am 11. März 2006 im Gewahrsam des so genannten Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Todesursache: »Herzinfarkt«.
As-salāmu ‘aleikum, Herr Gaddafi
Fast klingt es wie kitschige Propaganda, wenn Gaddafis ehemaliger Küchenchef erzählt. Nur: warum sollte er noch Propaganda machen? Gaddafi ist tot, sein Libyen ist untergegangen, und Gaddafis Koch Miodrag Djordjevic ist längst wieder in Serbien. Der nette, freundliche Herr mit den grauen Schläfen und der Brille lächelt, wenn er über seinen früheren Arbeitgeber spricht. Kein böses Wort über Gaddafi kommt über seine Lippen. »Ich ging am 13. Januar 1990 nach Libyen«, erzählt Djordjevic in dem TV-Interview. Nach einem halben Jahr sah er den libyschen Revolutionsführer zum ersten Mal. Djordjevic war gerade in der Küche von Gaddafis Residenz und servierte das Frühstück für die Kinder, als der Hausherr den Raum betrat: »Er kam von hinten und sagte als erstes ›As-salāmu ‘aleikum‹. Ich drehte mich um und bekam einen Schrecken. Dann fragte er mich auf Serbisch: ›Wie geht’s?‹. Ich war verblüfft: Wie kam es, dass er unsere Sprache beherrschte? Das war unsere erste Begegnung – sehr aufregend.«
Gaddafi sei nicht sehr anspruchsvoll gewesen, erzählt der Küchenchef. Manchmal habe er selbst mehr im Kühlschrank gehabt als der Revolutionsführer. Der aß am liebsten libysche Nationalgerichte, erzählt Djordjevic, der immer wieder Fotos von sich und Gaddafi vorzeigt: Morgens Asida, einen Getreidebrei, später am Tag M’gat’a, eine Art gehackte Spaghetti, Couscous oder Bazeen, einen leckeren Auflauf aus Lamm, Kartoffeln und Eiern. Bei Staatsbesuchen legte Gaddafi Wert auf einheimische Kost für die Besucher. Essen wegzuwerfen war ihm ein Gräuel. Eines Tages holte er eigenhändig nur oberflächlich ausgeschälte Wassermelonen wieder vom Müll. Gaddafis hölzerne Essschüssel hat Djordjevic, seit Juni 2011 wieder in Serbien, noch heute.
Das serbische Fernsehen interviewt Gaddafis ehemaligen Küchenchef Miodrag Djordjevic
Nichts geht über »Made in Germany«
Aller Bescheidenheit zum Trotz wurden seine Residenz und sein Haus allerdings von Deutschen in Stand gehalten: »Sie wussten alles über seine Residenz und seine Bunker. Alle seine Geräte und technischen Ausrüstungen kamen aus Deutschland.« Dass man Gaddafis Residenz ohne Sicherheitskontrollen betreten konnte, habe sein großes Vertrauen in die Menschen gezeigt. Auch das Essen sei nicht überprüft worden, bevor es auf den Teller des Revolutionsführers kam. Es wurde ihm von der Küche »direkt auf den Tisch serviert«, so Djordjevic: »Er vertraute uns vollständig«.
Gaddafis Nachwuchs wurde von 1990 bis 1996 von Djordjevics Frau Suzana betreut. Gaddafi hatte acht eigene Kinder – eines aus der ersten und sieben aus seiner zweiten Ehe. Er habe größten Wert darauf gelegt, dass seine Kinder wie alle anderen erzogen wurden und keine besonderen Schulen besuchten. Sie sollten nicht in Luxus und Arroganz aufwachsen, und er wollte nicht, dass sie bevorzugt oder als etwas Besonderes angesehen wurden. Er verbrachte viel Freizeit mit ihnen, war aber auch streng. Als Sohn Hannibal einmal nicht gut in der Schule war, bestrafte er ihn und nahm ihm den Fernseher und die Stereoanlage weg. Später brannte er eine Luxuskarosse nieder, die einer seiner Söhne gekauft hatte. Alkohol war natürlich – da gesetzlich verboten – ohnehin tabu.
Geld für die späteren Todfeinde
Es sei oft von Gaddafis Großzügigkeit gegenüber anderen Staaten und Staatschefs die Rede gewesen, sagt der Interviewer. Ja, Gaddafi habe sehr viel getan, antwortet Djordjevic. Obwohl er der Koch gewesen sei, habe er viel davon mitbekommen. Am meisten habe Gaddafi Afrika geholfen: »Er gab wirklich jede Menge Geld an Afrika«. An europäische Staatschefs auch? Und ob, meint Djordjevic: Der griechische Premierminister Papandreou habe im Gegenzug für die Zusage, Touristenkomplexe in Libyen zu errichten, 20 Millionen Dollar erhalten. Nicolas Sarkozy habe Geld für seinen Wahlkampf bekommen und seine Macht demnach zu einem guten Teil Gaddafi zuverdanken. »Derselbe Sarkozy, der den Bombenkrieg gegen Gaddafi begann?«, will der TV-Reporter wissen. »Exakt«, antwortet Djordjevic. Auch der italienische Ministerpräsident Berlusconi habe zu den Geldempfängern gehört.
Wer von den hohen ausländischen Gästen Djordjevic am meisten beeindruckt habe, fragt der Interviewer. Der ägyptische Präsident (von 1981 bis 2011) Mubarak, lautet die Antwort. Außerdem der damalige palästinensische Präsident (von 1996 bis 2004) Jassir Arafat. Bei dessen Landung sei das Flugzeug im Sand stecken geblieben, und Gaddafi sei persönlich hingerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Über die Treffen mit den europäischen Staatschefs sei er nicht wirklich glücklich gewesen. Manchen ließ er tagelang warten, zum Beispiel den französischen Staatspräsidenten (von 1995 bis 2007) Jacques Chirac. Den ließ er einfach in Tripolis sitzen und wollte ihn stattdessen in seine Heimatstadt Sirte bestellen. Gaddafi »war auf Afrika hin orientiert; er wollte es vereinen, er wollte die muslimischen Staaten zu einem vereinten und kompakten Block machen. Aber nun bleibt alles so, wie es war.«
»Waren Sie erschüttert, als Sie von seinem Tod hörten?«, fragt der TV-Reporter. »Ja, furchtbar. Ich war total am Boden zerstört. Nach der ganzen langen Zeit konnte ich nicht glauben, dass einem so großen Staatschef und Revolutionsführer so etwas passieren kann.« – »Gaddafi ist nicht mehr, aber ich habe sein Andenken behalten«, sagt Djordjevic und zeigt ein Medaillon mit einem Bild des ehemaligen libyschen Staatschefs. Und dann die entscheidende Frage: »Sie haben Gaddafi und seine Familie 20 Jahre lang gekannt. Können Sie mir nun die Frage beantworten, ob er ein Diktator oder ein Revolutionsführer war?« – »Er war nur der Führer der Revolution, in keiner Weise ein Diktator«, antwortet Djordjevic: »Denn ein Mann, der sich um alles sorgt, und sich von ganzem Herzen das Beste für sein Volk wünscht, kann kein Diktator sein.«
siehe auch:
Muammar Gaddafi Dank aufgeklärter Menschen zum Menschenrechts-Held auserkoren
Das hatte sich Amnesty International bestimmt anders vorgestellt:
Bei der alljährlichen Wahl zum Menschenrechtshelden sollte von den Usern auch 2011 die Person per Maus Klick gewählt werden, welche die Welt am meisten zur Umsetzung von Menschenrechten inspiriert hatte. Die Wahl fiel, sehr zur Betroffenheit von Amnesty, ausgerechnet auf Oberst Muammar al Gaddafi. Michael Jackson rangierte auf Platz zwei, gleich vor dem Bahrainer Bürgerrechtler Nabeel Rajab…….
http://terragermania.wordpress.com/2012/01/11/er-war-nur-der-fuhrer-der-revolution-in-keiner-weise-ein-diktator/
Dazu folgener Artikel:
Muammar Gaddafi
wurde zum Held der Menschenrechte gewählt !

Das hatte sich Amnesty International bestimmt anders vorgestellt:
Bei der alljährlichen Wahl zum Menschenrechtshelden sollte von den Usern auch 2011 die Person per Maus Klick gewählt werden, welche die Welt am meisten zur Umsetzung von Menschenrechten inspiriert hatte. Die Wahl fiel, sehr zur Betroffenheit von Amnesty, ausgerechnet auf Oberst Muammar al Gaddafi. Michael Jackson rangierte auf Platz zwei, gleich vor dem Bahrainer Bürgerrechtler Nabeel Rajab.
Grund für seine Wahl zum Menschenrechtshelden war nicht sein Widerstand gegen die westlichen Besatzungstruppen als vielmehr sein Konzept der Jamahiriya als partizipa-tive Demokratie. Es war die weltweitweit einzige direkte Basisdemokratie, eine von der Verfassung proklamierte Volksdemokratie, basierend auf dem Volkskongress und den Volkskomitees. Mit den "humanitären" Massakern der NATO wurde auch die einzige echte Demokratie weltweit in Schutt und Asche gebombt.
Das Ergebnis stellt eine Blamage für Amnesty dar. Während des völkerrechtswidrigen Angriffs der Bomberpiloten auf libysche Zivilisten hatte sich die NGO äusserst bedeckt gehalten, ihre Berichterstattung massiv zurückgefahren und sich allenfalls hier und da mal eine kleine Anspielung gestattet. Dies war einer der Gründe, aus denen die USA, Frank-reich, Großbritannien und Italien gemeinsam mit israelischen Bomberpiloten in dem nord-afrikanischen Staat ein Horrormassaker nach dem anderen ungestört verrichten konn-ten, unterstützt von einer Horde völlig entmenschter NTC- Rebellen die Alles, was sie nicht stehlen konnten, entweder ermordeten, vergewaltigten oder in die Luft spreng-ten. Das Schweigen von Amnesty unterstützte ganz direkt den Mord an mehr als 100'000 libyschen Zivilisten.
Es wurden von der NATO Brunnen vergiftet, tonnenweise Uranmunition verschos-sen, Senfgas und Phosphormunition, Streubomben und so ziemlich alles an inter-national geächteten Waffen gegen die libysche Bevölkerung eingesetzt. Es war der größte und schlimmste Massenmord zu Beginn dieses Jahrtausends. Amnesty war vor Ort, hatte die Leichenberge gesehen, mit betroffenen Menschen gesprochen, sich von allem ein Bild gemacht und anschliessend – geschwiegen.
Dass ausgerechnet Gaddafi zur am meisten zur Einhaltung der Menschenrechte inspirie-renden Person des Jahres 2011 gewählt worden war, beweist deutlich, dass der Schwin-delweltweit aufgeflogen ist, nicht zuletzt durch Blogger, was wiederum Amnesty zutiefst mit Schande überhäuft. Daher wurde die Wahl, die eigentlich bis zum Ende dieses Monats (Jan. 2012) gehen sollte, bereits am 30. Dezember des letzten Jahres beendet.

Gaddafi wird dieses Ergebnis sicherlich freuen, so er noch am Leben sein sollte, worauf dieses Foto hier schliessen lässt. Und noch etwas gibt es, was ihn freuen wird:
Diese Wahl hat eindeutig bewiesen, dass der Gesichtsverlust von USA und NATO welt-weit gar nicht grösser sein könnte. Zu Recht.
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Quellennachweis und weiterführende Links:
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http://ozyism.blogspot.com/2011/12/vote-for-qaddafi-as-human-rights-leader.html
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www.my-metropolis.eu/2012/Nachrichtenticker/Ticker_01_2012/libya1.jpg
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http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2011/08/libyen-amnesty-international-mit-beiden.html
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http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_Libysch-Arabische_Dschamahirija
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http://unsere-neue-erde.net/thread-muammar-gaddafi-als-menschenrechts-held-2011-gewaehlt.html
Schon wieder Kill-Operation des MOSSAD im Iran?
Am heutigen Mittwoch hat erneut der MOSSAD in Teheran zugeschlagen. Der Nuklearforscher Mostafa Ahmadi Roschan überlebte ein Attentat mit einer Autobombe nicht. Ein Motorradfahrer hatte einen magnetischen Sprengdatz unter dem den Wagen des Universitätsprofessors befestigt, berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars. Sie berief sich auf Zeugenaussagen. Das Muster ähnelt vorherigen Anschlägen auf iranische Atomwissenschaftler. Roschan war mit zwei weiteren Menschen unterwegs. Diese wurden durch die Explosion verletzt. Reuters berichtete von insgesamt zwei Toten. Roschan leitete nach iranischen Agenturberichten eine Abteilung der Urananreicherungsanlage in Natans nahe Isfahan. Die dortige Anlage steht unter ständiger (auch unangesagter) Kontrolle durch die internationale Atimenergiebehörde IAEO, die die Einhaltung des Sperrvertrages überprüft. Trotz dieser lückenlosen Überwachung erhaben die NATO-Staaten und Israel den Vorwurf, dass in Natans an Atomwaffen gearbeitet werde.
Die Mossad-Politik der Anschläge ist Ausdruck eines Machtkampfes innerhalb der israelischen Führung. Lesen Sie dazu (unten) den Artikel des Israel-Spezialisten Ludwig Watzal in der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin. Zusätzlich zum Thema Nahost in COMPACT 1/2012: „Frau Merkel hat sich Israel verpflichtet“. Interview mit dem jahrzehntelangen Repräsentanten der Palästinenser in Deutschland, Abdullah Frangi. COMPACT bestellen oder abonnieren kann man hier.
(Auszug- gekürzt – aus COMPACT, Januar 2010:)
Die Alternative des MOSSAD
Die israelische Regierung befürwortet mehrheitlich einen Militärschlag gegen Iran, doch der Geheimdienst lehnt ihn ab. Er bevorzugt Terroranschläge auf Nuklearanlagen und die Ermordung von Wissenschaftlern.
Von Ludwig Watzal
Der „Krieg“ gegen den Iran ist bereits voll im Gange. Israel und die USA führen schon seit Jahren einen verdeckten Krieg, der auf die politische Destabilisierung Irans hinausläuft. Einige mysteriöse Vorgänge wie die Explosion auf einem mutmaßlichen Raketentestgelände der Revolutionsgarden am 12. November 2011, bei der neben 17 Iranern auch ein hochrangiger General ums Leben kann, die Ermordung einiger iranischer Nuklearwissenschaftler oder die Sabotage von Atomanlagen durch den „Stutnex“-Virus werden von Kennern der Szene dem Mossad oder dem US-Geheimdienst CIA zugeschrieben. Obgleich der Mossad nie öffentlich die Verantwortung für die Vorgänge übernommen hat, kommt sein Schweigen zu all den obskuren Aktionen einer stillschweigenden Zustimmung gleich.
(…)
Gegen einen Militärschlag haben sich besonnenere Kräfte innerhalb des israelischen Sicherheitsestablishments ausgesprochen. Zu ihnen gehören Meir Dagan, der bis vor einigen Monaten noch Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad war, Gabi Ashkenazi, Ex-Generalstabschef, sowie Yuval Diskin, ehemaliger Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet. Glaubt man Medienberichten, so ist fast das gesamte Sicherheitsestablishment des Landes gegen einen Angriff. Von der so genannten zionistischen Linken wie der Meretz-Partei oder anderen Friedenskräften hört man dagegen keinen Protest gegen die Angriffsdrohungen.
Dagans öffentliche Kritik hat besonderes Gewicht. Er war es, der seit 2001 den Mossad fast ausschließlich auf die Bekämpfung des Iran ausgerichtet hat. Seine Spezialität sei es, den Kopf eines Arabers von dessen Körper zu trennen, soll Ariel Scharon einmal über seinen einstigen Protegé Dagan gesagt haben. Die beiden Männer lernten sich in den frühen 70er-Jahren kennen, als Scharon General war und Dagan eine Antiterror-Sondereinheit führte. Als Mossad-Chef war er unter anderem verantwortlich für eine Operation Ende Januar 2010, bei der Hamas-Waffenbeschaffer Mahmud Mabhuh aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Mossad-Killerkommando in Dubai hingerichtet wurde. Peinlich für Dagan war allerdings, dass Überwachungskameras seine Agenten filmten und dass ihre gefälschte Pässe (darunter auch deutsche) zu diplomatischen Protesten führten. Nach seiner Pensionierung schwimmt der Ex-Geheimdienstler aber auf einer Woge der Popularität, angeblich will er sogar in die Politik gehen.
Eine Angriffs auf Iran hält Dagan für „töricht“, weil er zu einem regionalen Krieg mit unabsehbaren Konsequenzen führen werde. Das iranische Nuklearprogramm würde nur kurzfristig zurückgeworfen, und die Führung des Landes würde umso entschlossener das Nuklearprogramm vorantreiben. Ein weiterer Ex-Mossad-Chef, Ephraim Halevy, erklärte, dass Iran keine existenzielle Bedrohung für Israel darstelle und fuhr fort: „Der Staat Israel kann nicht zerstört werden, aber ein Angriff Israels auf Iran könnte nicht nur Israel, sondern die ganze Region für 100 Jahre beeinträchtigen.“ Längerfristige Überlegungen sprechen ebenfalls gegen einen Angriff. So hat der jetzige Sicherheitsberater Netanyahu, Yaakov Amidror, vor einigen Jahren auf einer Konferenz an der Universität von Tel Aviv erklärt, dass ein Angriff alle zukünftigen iranischen Regierung verpflichten würde, die offene Rechnung mit Israel zu begleichen.
(Vollständige Fassung nur in der COMPACT-Printausgabe.)
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/11/schon-wieder-kill-operation-des-mossad-im-iran/
Video: Wahrheit & Freiheit für Libyen - öffnet die Augen!
GRÜNE LATERNE -- FREIHEIT FÜR LIBYEN!
Das grüne Buch: http://www.megaupload.com/?d=VYCUNANZ
Nach Libyen jetzt Syrien, dann Iran, Russland & China? Die USA gräbt wieder das Kriegsbeil aus!
Es wird der nächste Krieg unter dem Deckmantel "humanitärer Demokratisierung etc." vorbereitet!
http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=607



Diese Videoreportage ist ungefähr eine Woche alt und ist der Bericht eines Filmteams vom russischen Staatsfernsehen, das 2 Monate in Syrien verbracht hat und dort unmittelbar an den “heißen Orten” gewesen ist. Es gibt darin eigentlich keine Sensationen, aber sehenswert ist sie auf jeden Fall. Wichtig anzumerken, dass es sich hierbei nicht um Amateurbilder oder das Werk von Enthusiasten handelt. Nicht einmal “nur” um Berichte eines abchasischen Nachrichtenteams. Quelle: 



