Mr. Dax - Dirk Müller über die Finanzkrise & das Zinseszinsproblem
Des Wahnsinns fetteste Beute - Film von Frank Höfer
ESM - Der Europäische Stabilitäts-Mechanismus (Kopp-Online, 07.12.2011)
Der ESM-Rettungsschirm, also der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM, und seine neue Behörde in Luxemburg und ggf. Brüssel sollen in Zukunft die Finanzprobleme Europas lösen. Was steckt genau hinter diesem ESM mit seinem Startkapital von 700 Milliarden Euro?
Ein Aufklärungsbeitrag von Kopp-Online. Anmoderation Eva Herman.
Quellen:
http://kopp-online.com/video.html?videoid=658
Kopp-Verlag, Klartext 12/2011: http://www.kopp-verlag.de/Klartext-12%2f2011.htm?websale7=kopp-verlag&pi=...
Vertragsentwurf ESM als pdf-Datei: http://www.peter-bleser.de/upload/PDF-Listen/E-Mail-Info_Eurostabilisierung/E...
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Interview mit Prof. Dr. Hans J. Bocker zur aktuellen Situation (Video)
Ein exklusives Interview mit Prof. Dr. Hans J. Bocker auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse 2011 in München.
Wichtige Fragen zum Thema Anlage in Edelmetallen, u.a.:
- Wie sieht der Ausblick auf 2012 aus?
- Goldstandard - Utopie oder Wirklichkeit?
- Was kann man jetzt tun?
- Gold oder Silber?
Interview mit Prof. Dr. Hans J. Bocker zur aktuellen Situation (Video)
Video siehe unten
Ein exklusives Interview mit Prof. Dr. Hans J. Bocker auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse 2011 in München.
Wichtige Fragen zum Thema Anlage in Edelmetallen, u.a.:
- Wie sieht der Ausblick auf 2012 aus?
- Goldstandard - Utopie oder Wirklichkeit?
- Was kann man jetzt tun?
- Gold oder Silber?
ACHTUNG!! Schweizer Franken wurde an den Euro gekoppelt!!
Die Schweiz hat letztlich doch kapituliert und schließt ihre Währung dem Euro an. Der Schweizer Franken wird nicht mehr stärker als 1,20 Euro. Statt sicherer Hafen nun ein Teil der europäischen Esperanto-Währung? Die Schweizer müssen so geschockt sein, dass das Bergmassiv bebt. Ein Interview mit Hannes Zipfel, Vorstand und Chefökonom der VSP Financial Services AG, aufgenommen zufälligerweise in der Allianz-Arena in München am Rande einer Veranstaltung.
Die anwesenden Schweizer waren übrigens alles andere als happy. Es erschüttert das Nationalgefühl der Eidgenossen, war zu hören. Vielleicht gibt es ein paar Reaktionen von Schweizer Lesern in den Kommentaren. Wozu braucht man dort jetzt eigentlich noch eine Zentralbank? Fragen über Fragen.
Interview im MP3 Format anhören
Implementiert von:
http://www.rottmeyer.de/schweizer-werfen-sich-der-ezb-in-die-arme/
München (Reuters) - Die Schuldenkrise bringt die Allianz in eine immer heiklere Lage.
Unsere Prognose:
Die Altersvorsorgevermögen der Bürger in den Lebensversicherungen werden sich in Luft auflösen. Denn normale KLV´s bestehen zu mind. 70% aus Schuldpapieren von Staaten. Das lernt jeder Versicherungskaufmann in der Berufsschule.
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hier einige Auszüge aus der alarmierenden Meldung von Reuters Deutschland vom 11.11.2011:
„Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen und Aktien, die wegen der überbordenden Defizite zahlreicher Euro-Länder eingebrochen sind, summierten sich im dritten Quartal 2011 auf fast eine Milliarde Euro.“
„Finanzchef Oliver Bäte redete die Krise am Freitag klein. Die Marktverwerfungen rund um Italien seien "total übertrieben". Das Land werde schon bald wieder eine stabile Regierung haben und Fortschritte machen. Auf Negativ-Szenarien wollte er sich nicht einlassen - schließlich hat die Allianz italienische Anleihen im satten Wert von 25,6 Milliarden Euro in den Büchern. Wenn hier Abschreibungen fällig werden, wird es eng, warnen Branchenexperten.“
„Sollte Italien das gleiche Schicksal wie Griechenland ereilen, kämen auf den Münchner Dax-Konzern extreme Belastungen zu. ´Dann hat die Allianz ein Problem und zwar ein großes´, sagte NordLB-Analyst Constantin Rohrbach.“ „Vor allem für Lebensversicherer, die den Löwenanteil in Staatsanleihen investieren, ist die Lage momentan unangenehm: Investments in viele Länder sind riskant geworden, sichere Häfen wie Deutschland und die Schweiz bringen nur sehr magere Renditen.“ Anmerkung: Krisen kleinzureden kennen wir ja schon aus derVergangenheit und von der Griechenlandpleite! Aber viel bedenklicher ist doch - wenn die momentane Situation den Marktführer schon in eine heikle Situation treibt, wie wird es dann in naher Zukunft der ganzen Branche ergehen?!? |
Die Finanzkrise - Der SWAP Wahnsinn
Video: Tagesschau - Finanzkrise September 2007 erkannt
Die Medien bemerken das Problem im August 2007. Es sind allerdings nur wenige Stimmen.
Das Finanzsystem ist bereits 2007 implodiert!

Die Usache der heutigen weltweiten Krise sind grundlegende Spannungen, dessen Ursachen sich im System selbst begründen.
Durch den Zinsmechanismus in einem privaten, monopolistischen Geldsystem steigen Schulden zwangsläufig exponentiell an. Diese zwanghafte Kreditexpansion führt zwangsläufig früher oder später zum Ausfall der Schuldner, da diese die immer schneller ansteigenden Kapitaldienstkosten (Zinsen) nicht mehr bewältigen können.
Unser heutiges Finanzsystem basiert auf einer expansiven Geldpolitik durch Kreditvergabe.
Jeder Dollar, Euro etc. entsteht durch Kredit, auf den Zinsen gezahlt werden müssen. Das Geldschöpfungsprivileg liegt bei den Zentralbanken, den Sparkassen & Genossenschaftsbanken und den Privatbanken. (mehr unter "Geldsystem verstehen") Privatpersonen, Unternehmen und auch Staaten (welche ihr Geldschöpfungsprivileg an das Banksystem übergeben haben England im 17Jh., USA ab 1913, Deutschland nach 1945, Japan nach 1945, heute fast alle - warum nur??) müssen sich im Banksystem verschulden. Das Banksystem produziert Kredit - GELD.
Unser heutiges Banksystem muss und will, durch den Wachstumszwang, immer mehr Kredit vergeben. Es werden ständig neue Schuldner gesucht und alle Teilnehmer verschulden sich immer stärker im Banksystem.
Der Auslöser des Tsunamis war der Ausfall der ersten wichtigen Schuldner, da sie die Zinszahlung nicht mehr aufbringen konnten - überschuldet! 2007 waren es angeblich die amerikanischen Häuslebauer, die ihre Hausraten nicht mehr bezahlt haben. In Wirklichkeit war es eine viel zu weit ausgedehnte Kreditblase, in der alle Teilnehmer die Immobilienpreise über Jahre hochgetrieben haben und so einen Scheinwohlstand erzeugt haben. Privatleute, Unternehmen & Banken kauften jahrelang durch Kreditgeldschöpfung die Preise für alle Anlagen wie Immos, Unternehmen, Aktien etc. in die Höhe. Als Sicherheit wurden eben die gestiegenen Immobilien herangezogen und ebenfalls immer höher bewertet, die Kredite wurden dann als Wertpapiere gebündelt, weiterverkauft und wiederum als Sicherheit für neue Kredite verwendet. - Ein Schneeballsystem könnte man sagen.
Als nun die ersten Teilnehmer ihre Kreditschulden nicht mehr bedienen konnten und die Masse der Privatleute und Unternehmen keinen weiteren Kredit mehr verkrafteten, geriet das System ins Stocken. Der Zins fordert aber erbarmungslos seinen Tribut und das System muss wachsen, sonst implodiert es. Durch die globale Verschachtelung der Finanzkonzerne können Ausfälle einzelner Teilnehmer einen Dominoeffekt auslösen. Der Tzunami rollt nun....
Die Kreditpyramide droht einzustürzen und muss gehalten werden.
Warum müssen nun die Staaten, welche ja selbst Schuldner sind, die kreditschöpfenden Banken retten? Weil eine Bank laut Bilanzierungsregeln mit Ihrem Eigenkapital für ausfallende Kredite haften muss. Bei zu hohen Ausfällen (Abschreibungen) ist die Bank pleite. Das Guthaben der Kunden auf den Giro & Sparkonten wäre dann weg, weil es nur "Giralgeld" und kein gesetzliches Zahlungsmittel ist. Dieses "Scheingeld" teilt das Schicksal der Bank. Die Kredite wiederum werden durch den Insolvenzverwalter meistbietend weiterverkauft und können dann durch die neuen Gläubiger vollstreckt werden. (Die Die kreditwürdigen Schuldner retten nun solidarisch die Ausfaller.
Die Staaten retten nun die Banken, damit die Bürger ihr Scheingeld (Giralgeld) behalten dürfen. Das private Banksystem nimmt sehr gern die "Rettungsmilliarden" der Regierungen. Es scheint das hätte System. Die private Finanzwirtschaft erpresst alle Staatsregierungen mit dem Gespenst: "Verlust der Sparguthaben der Bürger".
Das perverse Problem: Die Staaten verschulden sich nun wieder und weiter im Bansystem, um dieses zu "retten" .
Somit werden die Verluste der privaten Finanzindustrie sozialisiert und jeder Bürger in die Schuld genommen. Aus der Bankenkrise wird nun eine Staatsschuldenkrise. Spätestens mit dem drohenden Bankrott Griechenlands 2010 wird klar, daß diese Rettungen das Schuldenproblem zum politischen Sprengstoff gemacht haben. Mittlerweile retten die noch kreditwürdigen Schulden Staaten die ausgefallenen Pleitestaaten. Das Banksystem macht weiter wie bisher, denn Risiko gibt es nicht mehr, da die Verluste erfolgreich auf alle Staatsbürger umgelegt werden. So werden die Kredite der Banken, an die Staaten immer höher, damit steigt natürlich auch der Zinsertrag. Netter Nebeneffekt, wenn man an seiner eigenen Rettung auch noch was verdient. oder?
Aktuell 2011 schaffen sich die Finanzkonzerne mit Hilfe ihrer Lobbymitarbeiter und "Erpressungen" den EUROPÄISCHEN STABILITÄTS MECHANISMUS - den ESM. Dieser Mechanismus ermächtigt, eine sicherlich ganz demokratisch und völlig uneigenützig gewählte Führung, überall Geld hinzuschieben wo sie es für richtig hält . Diese Institution, in welcher sich sicher keine Interessenvertreter der Finanzindutrie befinden, können von jeden Europäischen Staat jederzeit Geld in unbegrenzter Höhe fordern. Für wichtige "Löscharbeiten" natürlich, überall wo mal wieder zu viel Geld verbrannt wurde. Dieser Mechanismus zapft dann direkt das Steuersäckl aller europäischen Nation an, ohne lästige parlamentarische Diskussionen.
Spätestens wenn man dem letzten kreditwürdigen Staat (eventuell Deutschland) aufgrund zu höher Verschuldung oder zu großzügig verteilter Bürgschaften (Rettungen) die Zinsen für seine Neuverschuldung erhöht (Deutschland zahlt derzeit um 2% für seine Staatsschulden), werden wir erkennen, daß uns die Finanzindustrie versklavt hat.
Die Finanzindustrie bestimmt indirekt über Ratings - Fitch, Moody, S&P über die Zinssätze der Staaten. Umso schlechter die Kreditwürdigkeit, umso höher die Zinsen, umso höher auch die Erträge für die Finanzwirtschaft. Wenn was schiefgeht rettet ja schon irgendeiner.....
Das Finale in Europa beginnt mit der Zahlungsunfähigkeit Deutschlands oder mit einem vorher eintretenden politischen Wechsel in Deutschland.
Es gibt aber sicher Lösungen! Die Kreditschöpfung gehört z.B. wieder in Staats bzw. Volkshand, es darf kein privates Monopol für die Geldherstellung geben, welches die Staaten & Menschen über den Zins in die Abhängigkeit und die Erpressbarkeit zwingt. Als Ergänzung wäre eine allgemeine freie Geldschöpfung denkbar. Es kann jeder das Geld verwenden, welches er für sinnvoll hält. Die Geldarten stehen dann im freien Wettbewerb und der Markt wird dem beliebtesten Geld die Führung geben. Ob Staatsgeld, Edelmetalle, Rohstoffe, dienstleistungsgebundenen Privatgelder, oder Freigelder können parallel negeneinander funktionieren, das alle Geldarten Ihre Stärken und Schwächen haben.
Kredit schöpfen sollte allerdings nur der Staat bzw. somit der Souverän dürfen. Sonst wird privater Missbrauch immer möglich sein. Ein Beispiel: wenn sog. Heuschrecken Fonds und andere Kapitalsammelbecken mit einem gewaltigen Hebel aus frisch geschöpftem Kreditgeld, große Macht an den Finanzmärkten ausüben und Unternehmen und ganze Staaten durch Spekulationsgeschäfte ausplündern bzw. in Ihrem Geschäftsablauf beeinflussen, dann ist das ein klarer Missbrauch der Geldschöpfung zum Vorteil Einzelner und zu Nachteil vieler anderer, welche nicht über dieses Machtinstrument verfügen. Das darf nicht möglich sein.
Geld sollte das Mittel zum Zweck beim Warenaustausche und eventuell zur Wertaufbewahrung sein. Auf keinen FAll sollte die Macht des Geldes weiterhin , durch unkontrollierte, einseitige Kreditgeldschöpfung, vielfach potenziert, zu Angriffskriegen gegen die Realwirtschaft, die Staatshaushalte, Unternehmen und Privatleute eingesetzt werden können.
Fazit - Das heutige Geld - System ist bereits am Ende und wird noch künstlich am Leben erhalten.
Es muss und wird eine Neuordnung geben, alle heutigen Sachwerte wie Immobilien, Land, Wald, Untenehmen, Rohstoffen & natürlich Metalle werden ihren Wert und Platz im neuen System bekommen. Das Einzige was definitiv wertlos werden wird, ist eben das Geld des sterbenden Systems. Das war schon immer in der Geschichte so!
Die Schulden werden am Ende nicht bezahlt, da es nicht möglich ist.
Der Gläubiger wird dann wohl auf die Rückzahlung verzichten müssen oder der Schuldner muss sich als Leibeigener Sklave verpfänden. Was passiert werden wir sehen. Entweder Schuldenerlass und damit Verlust der meisten "Scheinvermögen" - Sparkonten, Kapitallebensversicherungen, Staatsanleihen, Rentenfonds, Bausparer etc. also Geldwerte, oder Die EU oder weltweite Finanzdiktatur mit immer härteren Pressalien, höheren Steuerm, höherer Inflation, immer schlechterem Lebensstandard, schlechterer Lebensqualität etc. - trotzdem ist langfristig der Verlust der heutigen Scheinvermögen sicher.
Die Hinausschieberei nützt im Endeffekt nichts, da die Vermögen eben nur Scheinvermögen sind und wenn der Vertrauensverlust der Teilnehmer ind Geld eine bestimmte Grenze überschreitet - alle versuchen in die Sachwerte zu flüchten und das "Scheingeld" loszuwerden. Da es eben viel mehr "Scheingeld" gibt als die Sachwerte heute kosten wird Preisfindung des Marktes sein Übriges erledigen und das Werteverhältnis richten. Das was es am Meisten gibt, ist am wenigsten wert. Denn: "Papiergeld kehrt immer zu seinem ursprünglichen Wert zurück - Null"- Zitat von Voltaire
(Siehe alle Hyperinflation der Geschichte)




